Regierungsgebäude Vaduz

Bei der Neugestaltung des zentralen Leuchters für den Fürst Johannes Saal im Regierungsgebäude Vaduz orientierten sich die Lichtdesignerin Julia Hartmann und Produktdesigner Markus Bischof an den Proportionen und der Symbolik des ursprünglichen Lüsters von 1904, der damals vom Architekten Gustav von Neumann entworfen wurde. Ziel war es, die Historie aufzugreifen und mit innovativer Fertigungstechnik in die Gegenwart zu übertragen.

Die zwei kamen mit der Aufgabe der Produktion dieser Spezialleuchte auf Monolicht zu.

Wir standen nun vor der spannenden Aufgabe, eine Spezialleuchte zu produzieren, im additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) aus Aluminium und Kunststoff was völlig neu im Bereich der Leuchten-Herstellung war und spannende Herausforderungen mit sich brachte!

Die Wahl der Materialien war entscheidend, die Kombination der Materialien erforderte eine sorgfältige Abstimmung.

Darüber hinaus stellte die Präzision der Fertigung eine weitere Herausforderung dar. Der 3D-Druck ermöglicht komplexe Formen und Designs, doch die Genauigkeit und Konsistenz der gedruckten Teile mussten gewährleistet werden. Dies erforderte eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Eine weitere Herausforderung war die Lichttechnik, bei der insgesamt sechs Schaltgruppen gefordert wurden:

IndirektlichtDirektlicht (über 8 Mini-Downlights)Oberer Ring: 3000K und 2200KUnterer Ring: 3000K und 2200K

Das ganze über Stromführende Seile und Geräte im Leuchter integriert.

Fazit 🌟

Durch die innovative Kombination von traditionellem Design und modernster Fertigungstechnik haben wir die Herausforderungen gemeistert und eine Leuchte geschaffen, die sowohl die historische Bedeutung als auch die technischen Innovationen der Gegenwart vereint.

Projekt
Regierungsgebäude Vaduz
Ort
Vaduz
Jahr
2025
Lichtplanung
Lightsphere, Julia Hartmann | https://lightsphere.ch/de/
Leistungen
Entwicklung und Herstellung

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